Vereinsgeschichte
Die Geschichte des Kleingartenvereins (KGV) „Rübezahl“ e. V. in Dresden ist eng mit der städtebaulichen Entwicklung im Dresdner Osten und der Tradition des sächsischen Kleingartenwesens verknüpft. Da Vereinschroniken oft tief in lokalen Archiven verwurzelt sind, lässt sich die Historie in folgende prägende Epochen unterteilen:
1919: Die Geburtsstunde in schwerer ZeitDer Verein wurde im Jahr 1919 gegründet. Dies war eine Ära des Umbruchs unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. In ganz Dresden entstanden zu dieser Zeit Kleingartenanlagen, da die Zivilbevölkerung unter extremer Nahrungsmittelknappheit litt. Die Parzellen in Trachau dienten damals primär als „Hungergärten“, um das Überleben der Familien durch den Eigenanbau von Kartoffeln und Gemüse zu sichern.
- Versorgung: Wie in der Gründungszeit war die Erzeugung von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf und den staatlichen Aufkauf wieder von hoher Bedeutung.
- Bau des Vereinsheims: In dieser Zeit entwickelten die Mitglieder durch viel Eigenleistung (Subbotniks) die heutige Infrastruktur, um die Gemeinschaft auch abseits der Beete zu fördern.
- Bestandsschutz: Durch die Anerkennung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit nach dem Bundeskleingartengesetz blieb die Fläche vor der Bebauung geschützt.
- Infrastruktur: Es folgten Modernisierungen an den Wasser- und Stromnetzen sowie die Pflege der öffentlichen Wege innerhalb der Anlage.
Merkmal | Daten |
Gründungsjahr | 1919 |
Standort | Dresden-Trachau (Volkersdorfer Str. / Boxdorfer Str.) |
Fläche | ca. 11.163 m² |
Anzahl der Parzellen | ca. 49 – 50 Gärten |
Besonderheit | Ruhige Lage im Stadtteil Trachau, bekannt für engagiertes Vereinsleben |
Urkunden
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